Die Wahl eines neuen Vorsitzenden stand im Fokus der Jahreshauptversammlung des Vereins „Aßlar - Partner in Europa", die am Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Berghausen stattfand. Da Amtsinhaber Bernhard Völkel im April verstorben war, galt es, einen Nachfolger zu finden, den die Versammlung mit Roland Esch wählte. Ebenfalls engagierter Europäer, gute Vernetzung in Aßlar und mit den Partnerstädten und gute Kenntnisse im Vereinsrecht, ließen die Wahl nicht schwer fallen. Außerdem trat Bürgermeister Christian Schwarz von seinem Beisitzeramt zurück und Adelheid Völkel, die durch ihren Mann hautnah am Vereinsgeschehen teilnahm und ihn beim Knüpfen europäischer Fäden unterstützte, wurde zu seiner Nachfolgerin gewählt. „Ich werde als Bürgermeister und erklärter Europäer als Bindeglied zwischen Aßlar und den Partnerstädten natürlich weiterhin dabei sein", so Schwarz. „Ich danke dafür, 1. Vorsitzender sein zu dürfen, denn es ist mir wichtig, dass die Partnerschaften mit Leben gefüllt werden, was sich im Moment eher schwierig darstellt und auch noch eine Weile wegen Corona so sein wird", so Esch, der seiner Frau Gudrun als 2. Vorsitzender für ihr rühriges Engagement dankte.Vorstand 2020

„Im kommenden Jahr gibt es eine komplette Neuwahl, die den momentanen ,Familienvorsitz' ändern kann", wandte Gudrun Esch ein, die zuvor auf ein vielfältiges Vereinsjahr zurück geblickt hatte. Den 28 Mitgliedern des 2015 gegründeten Vereins boten sich eine Menge Aktivitäten, die vom gemeinsamen Stand mit den Partnerstädten beim Stadtfest, über den Empfang zur Rückverschwisterung mit Fossato di Vico, bis zum Italienisch-Kurs reichten. „An den Feierlichkeiten zum 3. Oktober, wenn 30 Jahre Partnerschaft zwischen Waldbröl und Jüterbog gefeiert werden, werden wir in der nächsten Woche mit einer Delegation teilnehmen", so die 2. Vorsitzende. Stolz sind die Aßlarer Europäer auch auf die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Europarats, als zweithöchste Auszeichnung für Aßlar.

Außerdem gab es ein Schreiben des Bundespräsidenten und des italienischen Präsidenten für den guten Zusammenhalt in Corona-Zeiten. Gundi Esch dankte allen Mitgliedern und den Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und Christian Schwarz für die Unterstützung: „Die Verbindung zwischen Partnerstädten funktioniert nur, wenn auch der Bürgermeister dahinter steht."

Der Kassenbericht von Siegfried Urbanek sorgte für die Entlastung des Vorstandes. Ehrenstadtverordnetenvorsteher Erhard Peusch brachte als Vereinsmitglied die Wichtigkeit der Vereinsarbeit auf den Punkt: „Europa macht im Moment eine schwierige Phase durch, in der wir mithelfen wollen, dass es wieder aufwärts geht."

Quelle: Aßlar die Woche vom 30. September 2020

 

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